Update nach der Reise:
Wie schon so oft hatte ich auch diesmal viel zu viel an Kleidung eingepackt. Das ergab sich schon allein daraus, dass ich aufgrund der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit mindestens einmal pro Tag die völlig verschwitzte Kleidung und Unterwäsche wechseln musste. Ich gewöhnte mir an, alles sofort durchzuwaschen und aufzuhängen, so konnte ich die Sachen am nächsten Tag wieder anziehen und wäre auch locker mit 3 T-Shirts ausgekommen.
Die Zugfahrt von Trinidad ins Valle de los Ingenios hingegen erwies sich fatal für alles, was ich an jenem Tag anhatte (eine neue kurze beige Trekkinghose und mein Che Guevara-Top), denn die von Flugruß und Öl verschmutzten Sachen waren auch zu Hause nicht mehr sauber zu kriegen und mussten leider in den Müll.
Meinen leichten grauen Pulli, der mir auf Reisen immer beste Dienste geleistet hatte, vergaß ich leider beim Anprobieren einer Bluse auf einem Markt und er tauchte, als ich sein Fehlen bemerkt hatte und nochmals zurück ging, auch nicht mehr auf, was mich nicht wundert, den langärmelige Kleidung ist in Kuba kaum zu bekommen und wenn, dann nur aus synthetischem Material der billigsten Sorte.
Auch mein schöner Strohhut kam mir abhanden (ich vergaß ihn in einem Taxi), diesen zu ersetzen war allerdings sehr einfach, denn man bekommt auf jedem Markt und in jedem Souvenirshop Hüte und Kappen in allen Größen und Varianten zum Preis von 5 CUC.
Auch das Badetuch und das Toilettepapier hätte ich gut und gerne zu Hause lassen können, denn beides gab es in jedem Hotel bzw. jeder Casa und um ein paar Groschen Trinkgeld auch in allen öffentlichen Toiletten.