Das pure Leben: Centro Habana

Centro Habana
Das Stadtviertel „Centro Habana“ ist, und das konnte ich während meines Aufenthalts in der Casa von Simone ausgiebig beobachten, das Viertel, in dem das alte, volkstümliche Havanna noch am besten erhalten ist.
Die Manrique-Straße führt direkt hinunter zum Malecon
Abgesehen von der Küstenstraße Malecon natürlich, denn hier befinden sich teure Hotels wie zB das Deauville. Dort, direkt vor dem Hotel, hält auch der Hop-on Hop-off Bus, und wer keine Lust hat, sich bei einem Etecsa-Kiosk um eine Internetkarte anzustellen, bekommt sie auch hier an der Reception, allerdings zum doppelten Preis (1 Stunde 2 CUC).
Hotel Deauville, Malecon 
Typisches Oldtimer-Taxi in Havanna
Auch zahlreiche Taxilenker bieten am Steuer ihres antiken, bonbonfarbenen Buick, Pontiac oder Chevrolet ihre Dienste an. 35 CUC für 30 Minuten. 
Wer es billiger haben will, kann auf ein normales Taxi oder eine Rischka zurückgreifen. Oder man geht zu Fuß, das ist auch sehr schön…
Im Centro Habana
Die Cocktails hier sind größtenteils verwässert, aber man hat am Abend von hieraus eine schöne Sicht auf das bunte Treiben am Ufer des Meers.
Mojito mit Aussicht


Das „echte Havanna“ findet man, wenn man vom Malecon aus eine der Seitengassen hinunter geht. Da verkaufen Frauen direkt vom Fenster aus Kaffee, selbstgemachtes Gebäck oder belegte Brötchen, an den kleinen Marktständen kann man Bananen und andere frische Früchte mit Moneda Nacional  – CUC kann man in jeder Wechselstube (Cadeca) problemlos in CUP umwechseln – sehr günstig erstehen. Hunde, Katzen und sogar Hühner laufen durch und über die Gassen, in denen man auch als Frau ohne Angst unterwegs sein kann, denn Havanna ist eine sehr sichere Stadt und außer kleinen Betrügereien hat man kaum etwas zu befürchten.

Kleiner Gemüsemarkt im Zentrum Havannas

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