Die Rache des … Che ;-)

Man kann gar nicht so gut aufpassen, irgendwann erwischt er einen doch, der lästige Reisedurchfall.
Nicht, als ich mir in Havanna Street food und Obst vom Markt schmecken ließ, auch nicht bei der Senora in Cienfuegos, die mir zum Frühstück Weißbrot mit Tomatenscheiben und Knoblauch servierte und die ihre Fruchtsäfte, wie ein ebenfalls dort abgestiegenes belgisches Ehepaar behauptete, angeblich mit Leitungswasser zubereitete, und auch nicht vom Eis im Salon „Coppelia“, wo ich sogar zwei Mal einkehrte.
Nein, es traf mich nach mehr als 10 Tagen in Trinidad, wo ich immer nur in meiner Pension oder in besseren Restaurants gegessen habe und wie auch schon zuvor immer nur Getränke aus verschlossenen Dosen oder Flaschen und Wasser in der teuren Supermarktkette „Panamericana“ kaufte.
Und vom „Havanna Club“, den ich vorsorglich nach den Mahlzeiten in kleinen Schlucken zu mir nahm, kann es ja wohl auch nicht gewesen sein 😉
Aber halb so schlimm: Das Ganze war zwar etwas unangenehm, hinderte mich jedoch nicht an meinen Unternehmungen und mit den richtigen Medikamenten war der Spuk auch innerhalb von 24 Stunden wider vorbei.
Ich hatte zwar von zu Hause aus Medikamente gegen derartige Beschwerden mitbekommen, diese halfen jedoch nur in beschränktem Ausmaß. Vor Ort in Varadero bekam ich dann von einer sehr netten Ärztin kubanische Pulver, ein Säckchen mit Spurenelementen zum Auflösen in einer großen Flasche Wasser zusammen mit den Empfehlungen, Papaya- und Zitronensaft zu trinken.

Schnelle Hilfe in Varadero

Das Geld für den Arztbesuch (65 USD insgesamt) musste ich zwar auslegen, bekam jedoch über meine Krankenkasse und die VISA-Versicherung den gesamten Betrag zurück.

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