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| Mit Air France von Paris nach Havanna |
Nach einem langen Flug mit Zwischenstopp in Paris bin ich gut in Havanna angekommen und ruhe mich von der langen Reise aus.
Dass in Wien in der Nacht von vorgestern auf gestern ganz plötzlich der Winter ausbrechen und der Flugverkehr stark betroffen sein würde, konnte man vorher nicht wissen und so wurde die ganze Angelegenheit etwas stressig, denn wir flogen erst mit über einer Stunde Verspätung von Wien ab nach Paris.
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| Winterliche Verhältnisse am Flughafen Wien-Schwechat |
Der Pilot konnte auch nicht viel von der Zeit gut machen, und da der Flieger irgendwo weit weg vom Terminal landete und wir zunächst auf Busse warten mussten, wurde es in Paris so richtig spannend, auch da ich wusste, wie riesig der Charles de Gaulle-Flughafen ist.
Aber Ende gut, alles gut. Ich kam zum Gate, als das Boarding schon voll im Gange war, das war aber eher positiv bei der riesigen Maschine, denn ich ersparte mir dadurch eine lange Warteschlange.
Der Flug von Paris nach Havanna verlief ruhig und unspektakulär, das Service war hervorragend und das Essen ausgezeichnet und viel zu viel: Planters Punch zum Aperitif, Chablis zum Cassoulet mit Erdäpfel-Spinat Püree und Linsensalat, Camembert, Dessert, zwischendurch sogar Eis und eine Stunde vor der Landung noch einmal eine leichte Mahlzeit…
Auch in Havanna lief alles besser als erwartet. Die für die Einreise nach Cuba erforderliche Tourist Card hatte ich bereits in Wien bei Thomas Cook, gleich gegenüber dem Check-in Schalter von Air France bekommen. Bei der Immigration waren alle Schalter besetzt und trotz der vielen Fluggäste dauerte das Ganze keine 10 Minuten, genauso wie das Geld umwechseln am Automaten.
In der Halle wollten mir einige junge Männer ein Taxi anbieten, ich ging aber nach draußen zum offiziellen Taxistandplatz und bekam sofort – und zu einem wirklich guten Preis (25 CUC), was ich wahrscheinlich meinem Outfit als Rucksacktouristin verdanke – eines der gelben Airport-Taxis.
Die Fahrt ins Zentrum durch das nächtliche Havanna vorbei an der Plaza de la Revolution dauerte etwa eine halbe Stunde und der Inhaber meiner Casa wartete bereits auf mich.
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| Simone – ein Italiener in Havanna |


