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| Früh morgens in Viñales |
Um 6 Uhr Früh brachte mich der Besitzer meiner Casa in einem 35 Jahre alten Lada zum Busstopp. Hier musste ich wieder mein Gepäck einchecken und den Buchungsbeleg gegen einen anderen Computerausdruck eintauschen. Der vollklimatisierte Reisebus von Viazul fuhr pünktlich ab und es war drinnen zunächst ziemlich frisch. Aber ich hatte ja meinen Pulli dabei.
Nach 3 Stunden gab es den ersten 15- minütigen, Zwischenstopp. Ich kaufte mir 3 Bananen, konnte das WC aufsuchen und mir ein wenig die Füße vertreten.
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| Kubanische Telenovela im Bus |
Wir fuhren an Havanna vorbei, mussten kurz danach 2 Kühen ausweichen, die am Mittelstreifen seelenruhig grasten und der Chauffeur legte zu unserer Unterhaltung eine CD mit der Englisch untertitelten kubanischen Telenovela „Amanda, die Hellseherin“ ein, ein rührseliges Melodrama, das angeblich auf der wahren Lebensgeschichte einer Dame namens Martha Estévez beruhte.
Der Bus fuhr inzwischen auf der schnurgeraden Autobahn weiter nach Osten. Die Straße war fast völlig leer, nur ab und zu kam uns ein anderer Reisebus oder eine vereinzelte Pferdekutsche entgegen. Links und rechts der Strecke waren Kuhweiden, Wiesen, Laubwälder und Palmenhaine zu sehen, alles sehr schön grün.
Vorbei an dem Ort der ehemaligen Kommandantur von Fidel im Kampf um Playa Giron stoppte der Bus ein weiteres Mal, um eine Gruppe von Radfahrern aussteigen zu lassen, und ich hatte ab da den Platz neben mir frei.
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| 2. Zwischenstopp im Restaurante Pio Cua‘, Playa Larga |
Kurz danach, gegen 12 Uhr 30, machten wir eine halbe Stunde Mittagspause in einem schönen, aber auch nicht ganz billigen Lokal, und dann ging es die letzten Kilometer entlang an Zuckerrohrfeldern nach Cienfuegos.
Ich gebe zu, dass ich vor der achtstündige Busfahrt etwas Angst gehabt hatte, aber im vollklimatisierten Bus mit 2 Pausen zwischendurch war alles ganz einfach und bei Weitem nicht so anstrengend wie ich befürchtet hatte.
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| Im Haus der „Familia Cienfueguera“ |





