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| Arroz a la Cubana in einem Restaurant in Trinidad |
Die Grundpfeiler der kubanischen Ernährung sind sehr viel Obst und Gemüse, Fleisch, Eier und Reis.
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| Reich gedeckter Frühstückstisch in Viñales |
Zum Frühstück bekam ich in allen Casas frisches Obst (Papayas, Guaven, Bananen, Melonen, Ananas und was die karibische Insel sonst noch an Früchten hergibt), frisch gepresste Obstsäfte, Eier (als Spiegelei, Eierspeise oder Omelette), Brötchen oder Weißbrot mit Wurst und Käse, oft auch Tomaten und Gurken, Kaffee und manchmal auch Tee. Das Frühstücksbuffet im Hotel war eher amerikanisch, außerdem gab es dort auch Croissants und andere süßes Gebäck.
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| Kubanische Pizza und deutsches Bier |
Nach einem so üppigen Mahl am Morgen war das Mittagessen für mich eher nebensächlich oder ich kaufte mir am Nachmittag eine Kleinigkeit, die dann auch als Abendessen zu verstehen war. In Havanna waren das zumeist getoastete Brötchen mit Wurst, Käse und Salat, in Viñales Reisgerichte, in Cienfuegos Gegrilltes, in Trinidad Pizza oder ein anderes landestypisches Gericht.
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| Fleisch mit Reis und Kürbispüree |
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| Reisgericht in Cienfuegos: Muy rico! |
So richtig zu Abend gegessen habe ich eigentlich nur in meinem Hotel in Varadero, da ich All inclusive gebucht hatte. Es gab immer ein Antipastibuffet, Suppe, Fisch, Fleisch mit Gemüse (Kürbis, Süßkartoffeln, Kohl, Mais …), Salat und Reis als Beilage und als Nachspeise diverse Kuchen, Obst und Eis. Zugenommen habe ich trotzdem nicht.
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| Köstlich: Reis mit Huhn und Paprikaschoten in Viñales |
Meine Lieblingsgerichte waren Reis mit Huhn und Gemüse, Schweinfleisch in süßsaurer Soße, Pan con Lechón (ein mit warmem, zerkleinertem Schweinefleisch gefülltes Brötchen), das köstliche Süßkartoffelpüree und Jugo de fruta bomba (frisch gepresster Saft aus Papayas).
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| Kubanischer Kaffee mit Roscas |
An Getränken gibt es in Kuba praktisch alles, was wir auch hier bekommen. Leitungswasser ist nicht genießbar, in den Privathaushalten und Hotels wird es abgekocht und/oder gefiltert und kann dann getrunken oder in Flaschen mitgenommen werden. Sicherer ist es, in Flaschen abgefülltes Wasser zu trinken (die Preise für eine 1,5 Liter-Flasche schwanken zwischen 0,70 und 1,90 CUC je nach Standort des Geschäfts, es gibt aber auch 5 Liter-Kanister). An alkoholfreien Getränken gab es Orangen- und Zitronenlimonade, Tonic Water und tuKola (eine Kopie des amerikanischen Coca Cola,die unter der Marke „Ciego Montero“ vom Staatsbetrieb „Los Portales S.A.“hergestellt wird wie auch die anderen Softdrinks.
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| tuCola, genauso gut wie das Original |
Das kubanische Bier „Cristal“ ist für unseren Geschmack eher leicht und wässrig, die Sorte „Bucanero fuerte“ (Richtpreis ca. 1/1,5 CUC pro Dose) schmeckte mir jedoch sehr gut. Weiters gab es in einigen Lokalen auch Heineken, allerdings um ein Vielfaches teurer. Auch Wein habe ich hin und wieder getrunken, dieser kam allerdings aus Spanien.
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| Spieß mit Schweinefleisch, Paprika und Ananas, dazu ein kühles „Cristal“ |
Mein absolutes Lieblingsgetränk war allerdings die „Piña colada“, die ich mir abends gerne als Gute Nacht-Drink gönnte. Es gibt sie mit und ohne Rum, ebenso wie viele andere Cocktails. Beim legendären Mojito kam es eindeutig auf das jeweilige Lokal an. Oft ist er stark verwässert und man müsste sicher mehrere davon trinken, um eine Wirkung zu spüren. Das gilt auch für den Cuba libre, den Longdrink aus Cola und Rum.
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| Mojito – mehr Eis als Rum |
Rum und andere alkoholische Getränke, ebenso wie Wasser, Fruchtsäfte, Kaffee und eine kleine Auswahl an Konserven erhält man gegen CUC in den Supermärkten der Kette „Panamericana“. Man muss zumeist, wie auch in anderen größeren Läden und Einkaufszentrum, seine Tasche am Eingang bei der Guarda Bolsa (Aufbewahrung) abgeben und darf nur sein Portemonnaie mit hinein nehmen. Diskutieren bringt nichts, in Kuba ist das Usus und wird nicht hinterfragt.
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| Panamericana-Filiale in Havanna |
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