Markttag in Ollantantambo

Mercado de Abastos „Virgen Asunta“, Ollantaytambo
An meinem zweiten Tag in Ollantaytambo wusste ich zunächst nicht, was ich unternehmen sollte und ging von meiner Pension, der Quechua Lodge, zunächst einmal den Río Patacancha hinunter ins Dorf. 

Ich wählte diesmal am Dorfeingang einen etwas anderen Weg und gelangte schon nach wenigen Minuten zum Marktplatz, wo bereits ein reges Treiben herrschte: Vor der Markthalle saßen Bäuerinnen in traditionellen Trachten auf dem Boden. Vor sich hatten sie auf bunten Tüchern ihre Waren ausgebreitet: Obst, Gemüse, frische Kräuter, Gewürze und anderes mehr.

Eingang zur Markthalle 
In der Markthalle gab es unterschiedliche Stände mit Lebensmitteln, Getränken und Gebrauchsartikeln, im hinteren Bereich wurde fleißig gekocht und einige Marktbesucher ließen sich auch bereits eine heiße Suppe oder einen Eintopf schmecken.
Das obere Stockwerk war wie immer vordringlich Textilien, Taschen und  Schuhwerk vorbehalten. Es gab auch einige Souvenirs zu viel günstigeren Preisen als in den Läden und ich erstand ein schönes buntes Tischtuch um 10 Soles.
Nachdem ich noch eine Flasche Wasser und eine Inka Cola eingekauft hatte, ging ich wieder nach draußen. Inzwischen waren neue Händler zu den Frauen hinzugekommen und auf dem Boden türmten sich Stapel mit gebrauchter Kleidung zum Verkauf.
Ollantaytambo: Auf dem Weg nach Urubamba
Ich überquerte den Platz und ging weiter in Richtung Fluss und stieß bald auf einen weiteren Marktplatz, wo vor allem Obst angeboten wurde.
Im taxi colectivo
Als ich zum Hauptplatz weiterging, stand dort ein fast volles Taxi Colectivo und der Fahrer wartete nur noch auf ein paar zusätzliche Passagiere, die den Van voll machen würden, bevor er nach Urubamba aufbrach. Eine Dame fragte mich, ob ich mitkommen wollte und ich überlegte nicht lange. 
Auf diese Weise sah ich auch den Hauptort des Urubamba-Tals, und das um den Preis einer Tasse Kaffee in einem der Touristenlokale im Zentrum von Ollantaytambo…
Bushaltestelle in Urubamba

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