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| Tee aus getrockneten Coca-Blättern |
Um es gleich vorweg zu nehmen, die Höhenkrankheit bekam ich in Peru zum Glück nicht. Weder unterwegs, noch in Arequipa, in Cusco beim vielen Stiegensteigen, denn in der Stadt geht es ständig bergauf und bergab, noch bei dem Ausflug zu dem Schamanen in einem Dorf auf 3860 m Höhe, noch sonst irgendwann.
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| Coca-Zeremonie |
Die Krankheit manifestiert sich mit Kopfschmerzen, Schwindel und Kurzatmigkeit. Doch keine Angst, die Hotels, Kliniken und Apotheken sind darauf bestens vorbereitet und auch bei Exkursionen zB zur Lagune Humanatay (4600 m), zum Rainbow Mountain (5000 m) oder zum Colca Canyon (auf der Anreise sind Pässe Bus zu 6000 m zu überwinden) haben die Organisatoren zumeist Sauerstoff dabei.
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| Coca-Likör zur Stärkung auf der Fahrt nach Sacsayhuaman |
Ob es daran liegt, dass ich auf meiner Rundreise durch Peru die Höhe langsam gesteigert habe (Lima – Paracas – Huacachina – Arequipa – Ollantaytambo – Machu Picchu – Cusco) oder am Mate Tee und den Coca-Blättern und Bonbons, die ich regelmäßig konsumierte, kann ich nicht sagen.
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| Pillen gegen die Höhenkrankheit |
Für den Fall der Fälle hatte ich jedoch sogenannte Soroche Pills bei mir. Die gibt es in Peru ohne Verschreibung für kleines Geld in jeder Apotheke (und Apotheken gibt es hier wie Sand am Meer).
In den Hotels in höheren Lagen gibt es auch immer kostenlos Mate Tee, zumeist Mate de Coca, aber auch Mate de Maca.
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| Caramelos de Coca aus dem Supermarkt |
Und in jedem Kiosk, Supermarkt oder Souvenirladen kann man Coca Bonbons in den verschiedensten Ausführungen kaufen. Im Supermarkt gibt es Coca-Tee in ganz normalen Teebeuteln und sogar Coca-Mehl und Coca-Marmelade habe ich schon gesehen.
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| Mate de Coca zum Frühstück im Hotel |
Während der gesamten Dauer meiner Reise habe ich keinerlei Nebenwirkungen gespürt. Ganz im Gegenteil, ich fühle mich wohl, bin voll Energie, schlafe aber auch gut. Umso seltsamer finde ich es, dass man Coca-Produkte nicht in unser Land einführen darf – weder als Teebeutel, noch als Bonbons, von den getrockneten Blättern ganz zu schweigen… Würden die Pharmakonzerne dann vielleicht weniger Umsätze machen?
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| Coca-Blätter zum Kauen |
Maca hingegen scheint meiner Recherche nach auch bei uns erlaubt zu sein. Es wirkt blutdrucksenkend und gegen Depressionen und hat noch viele andere positive Eigenschaften. Nicht zuletzt trägt es auch den Beinamen „Peruanisches Ginseng“…
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| Coca-Marmelade |







