Was braucht man wirklich in Peru

Mich an meiner Packliste für Kuba zu orientieren bzw. mir die Listen, die andere ins Internet stellten, als Richtlinie zu nehmen, erwies sich letztlich als keine besonders gute Idee. Ich hatte zu viel an unbrauchbarer Kleidung mit und mir fehlten einige wichtige Dinge.
Was ich zukaufen musste war:
Eine leichte Fließdecke für die Busfahrten (bei Nachtfahrten bekommt man bei Cruz del Sur zwar eine, diese aber ist zu wenig)
Preis bei „Metro“, einer Supermarktkette, bei der ich in den Städten öfter einkaufte: 8 Soles
Ein paar feste Trekking-Schuhe (auf den Märkten, wo die Einheimischen einkaufen, bekommt man diese allerdings extrem günstig und ich bin mit meinem peruanischen Modell um 72 Soles sehr zufrieden)
Ein warmer Wollpullover (das hatte ich aber sowieso vor gehabt) Preis: 40 Soles
Eine Thermosflasche für Tee: Eine sehr schöne, handliche Aluflasche mit integriertem Becher samt Hülle bekam ich für nur 25 Soles)
Einen Tagesrucksack, aber das nur, weil der Träger meines Cityrucksacks ausriss und ich vorerst keinen Schuster fand, der mir das reparierte. Preis auf dem Markt: 35 Soles
Außerdem kaufte ich mir eine dieser bequemen gestreiften Leinenhosen aus Ecuador, die einfach ideal sind. Sie sitzen locker, haben 4 Taschen und einen Gummibund und man schwitzt darin nicht (Preis: 25 Soles)
In diesem Zusammenhang rate ich dazu, möglichst nur Baumwoll- oder Leinenshirts mitzunehmen, damit schwitzt man weniger als in der derzeit so beliebten Funktionskleidung.
Wäsche waschen lassen ist in Peru extrem billig (zwischen 1 und 6 Soles pro Kilo, in zwei Unterkünften war es sogar gratis). Mehr als 5 oder 6 kurzärmelige Shirts, 2 – 3 Hosen und Unterwäsche für 5 Tage mitzunehmen, halte ich daher für überflüssig.
Auch richtige Sommerkleidung ist in dieser Jahreszeit, vor allem in den Anden, unsinnig und meine Sandalen schleppte ich praktisch umsonst mit.
Außerdem kann man in Peru extrem gut shoppen und da lohnt es sich, Platz im Rucksack oder Trolley frei zu halten.
Außerdem wichtig:
Adapter für amerikanische Steckdosen
Sonnenhut (bekommt man hier aber auch sehr günstig)
Regenponcho für Regen bei Ausflügen oder Trekking Touren (die billigen, die man bei Festivals gratis bekommt, reichen und meinen habe ich bei der Abreise dort gelassen)
Softshell oder Halbdaunenjacke, denn auf 4000 – 6000 m kann es abends sehr kalt werden
Sonnenschutz und Sun blocker für die Lippen fürs Hochgebirge (50). Die Sonne ist auf 4000 m sehr stark und selbst bei bedecktem Himmel kann man sich einen Sonnenbrand holen
Praktisch:
Frischhaltedose für Proviant
eventuell faltbare Trekkingstöcke für Gebirgstouren

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