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| Panamericana bei Nazca |
Von Ica geht es auf schnellstem Weg, dh auf der berühmten Panamericana, ins Gebirge, zunächst noch geradeaus und später auf Serpentinen.
Wir kommen durch Dörfer mit den klingenden Namen Santa Cruz und Sacramento. Die Gegend erscheint mir selbst im Vergleich zu Kuba sehr arm und ich muss an die Motorradtagebücher des jungen Che Guevara denken, der diese Strecke zu Beginn der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts als Medizinstudent bereiste.
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| Nazca-Linien bei Sonnenuntergang |
Nazca ist berühmt aufgrund der sogenannten Nazca Lines, deren Ursprung bis heute ungeklärt ist, jedoch aller Wahrscheinlichkeit von den Ureinwohnern, den Nazcas, geschaffen wurden und mit ihren Tier- und Pflanzensymbolen einen riesigen astronomischen Kalender darstellen.
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| Aussichtsturm „Torre María Reiche“ |
Da die Linien sehr weit auseinander liegen, müsste man ein Flugzeug nehmen, um von oben alle zu betrachten. Wir klettern stattdessen auf einen 11 m hohen Aussichtsturm, den Torre María Reiche (eine deutsche Forscherin, die sich sehr um die Erhaltung und Bekanntmachung der Geoglyphen bemühte und der zu Ehren einer der beiden Aussichtstürme benannt wurde), von wo wir zumindest drei von Ihnen sehen können: Die Hände, die Eidechse und den Baum.
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| Typisches Souvenir mit Inka-Kalender |
Bevor wir zur Nachtfahrt nach Arequipa aufbrechen, geht es noch zum Abendessen nach Unkumayito, einem Vorort von Nazca. Die an eine Tankstelle angeschlossene Raststation erweist sich als – zwar recht günstige – Massenausspeisung. Der daran angeschlossene Minimarkt ist schlechter bestückt, als ähnliche Läden in Kuba und Kaffee gibt es überhaupt keinen. Toilettenpapier übrigens auch nicht…




