Cusco – Avenida El Sol

Mural Cusco, Avenida El Sol, Cusco

Die Avenida El Sol ist eine der wichtigsten Verkehrsadern von Cusco. Sie wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Rahmen der Kanalisierung der Stadt und der Trockenlegung des Río Saphy gebaut und hier befinden sich einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sowie zahlreiche öffentliche Gebäude, Restaurants, Cafés und Parks.

Corichanca, der Sonnentempel der Inkas

Sie beginnt gleich am Ende des Hauptplatzes (Plaza de Armas) beim Museo de Arte Popular, und hier gibt es so viel zu sehen, dass ich sie mehrmals zu Fuß abgegangen bin.

Die interessantesten Sehenswürdigkeiten sind auf jeden Fall die Ruinen des Sonnentempels (Corichanca), des gegographischen und politischen Zentrums des Inka-Reiches, auf denen später das Kloster Santo Domingo errichtet wurde, der Jardín Sagrado (der Heilige Garten) und, gleich in der Nähe, das Gran Mural Histórico de Cusco, das große Wandgemälde von Juan Bravo, das die abwechslungsreiche Geschichte Cuscos eindrucksvoll illustriert.

Avenida El Sol, Cusco

Am Ende der  Avenida del Sol, inmitten eines Kreisverkehrs (Oval Pachacuteq), ragt auf einem sechsttöckigen Turm die 11,5 m hohe Bronze-Statuedes Inka-Königs Pachacuteq (Monumento Pachacuteq) von Espinoza Farfán in die Höhe.
Unter dem Kriegsführer Pachacuteq wurde das Inka-Reich im 15. Jahrhundert zu einem Imperium, er veranlasste zahlreiche Neuerungen, verbesserte die Infrastruktur des Reiches und gilt auch als Gründer der Stadt Machu Picchu.

Oval Pachacuteq mit der Statue des gleichnamigen Inka-Königs

Eine moderne und sehr bunte Interpretation der Inka-Kultur findet man im Parque Orellana Pumaqchupan, an der Kreuzung der zwischen der Avenida El Sol und der Avenida Tullumayo.

Paracas

Paracas ist die Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts und liegt an der Pazifikküste, ca. 250 km südlich von Lima.

Der Ort ist zwar touristisch, da er den Ausgangspunkt für Bootsfahrten auf die Islas Ballestas darstellt, aber man findet am Strand dennoch schöne ruhige Plätzchen und kann es sich hier richtig gut gehen lassen (ein Tipp für die kleine Geldbörse: das Kokopelli Hostel, direkt am Strand)

Die Preise hier sind nicht ganz billig, aber die wunderbare Aussicht und die einzigartige Atmosphäre machen das allemal wett.

Meine Lieblingslokale waren das Café Paracas direkt an der Uferpromenade (siehe Video oben) und das Restaurant Paracas im 4. Stock eines Gebäudes mit einem phantastischen Blick auf die Bucht, insbesondere bei Sonnenuntergang.

Restaurant Paracas

Huacachina 3

Zusammenfassung:

Die Oase von Huacachina ist ein wunderschönes Plätzchen, nationales Kulturerbe, und ich bedaure es, nicht länger hier geblieben zu sein.

Von der gefürchteten Kriminalität habe ich nichts bemerkt und im Wild Rover Hostel hatte ich großen Spaß. Hier ließe es sich am Pool wohl mehrere Tage gut aushalten.

Die Preise sind zwar etwas höher, als in den großen Städten, dafür ist das Wetter ganzjährig schön.mit einer Durchschnittstemperatur von ca. 20 Grad.

Lima Miraflores – Teil 2

Iglesia Nuestra Senora de Fátima, Lima Miraflores
Zwischendurch besuchte ich zwei Kirchen, eine Ausstellung, trank Kaffee und kam schon am Vormittag ohne jede Anstrengung auf 10000 Schritte.
Sala Lluis Miró Quesada Garland, Av. José Larco, Lima
Ausstellung Ricardo Wiesse, „Bahía de Lima“
Zu Mittag war mein Gepäck leider noch immer nicht da. Ich erfuhr aber, dass es höchstwahrscheinlich am Abend in der heutigen Maschine aus Paris mitkommen sollte.
Parrochia La Virgen Milagrosa, Lima Miraflores
Ich hielt einen kurzen Mittagsschlaf, um die Zeitumstellung besser zu bewältigen und entschied mich dann, nachmittags die indianischen Kunsthandwerksmärkte zu besuchen, die ebenfalls leicht zu Fuß zu erreichen waren.
Parque John F. Kennedy, Lima
Hier gab es vor allem farbenfrohe Decken, Ponchos, Jacken, Hauben und Pullover aus Baby Alpaca, Silberschmuck, große Bilder im Stil der naiven Malerei, schöne Töpferwaren und jede Menge anderer typischer Souvenirs.
Inka Market, Lima Miraflores

Da ich erst am Anfang meiner Reise stehe, machte ich bloß Fotos und kaufte nichts, denn ich hatte keine Lust, alles mit mir nach Cusco und wieder zurück zu schleppen.
Typischer Kunsthandwerksmarkt in Miraflores
Zwischendurch kaufte ich ein paar Lebensmittel und Getränke für das Abendessen ein. Ich wollte es nach meinen Erlebnissen in Kuba anfangs noch vorsichtig angehen und nicht in irgendeinem Restaurant essen, wo ich das Essen vielleicht nicht vertragen würde und mich langsam an die hiesige Küche gewöhnen. Man wird ja sehen, wie es weitergeht…
Musste sein: Nationalgetränk Pisco Sour an der Hotelbar

Rímac – gefährlich schön…

Die historische Altstadt von Rimac

Rimac ist der älteste Stadtteil von Lima und liegt am Nordufer des Río Rimac. Die schönen Wohnhäuser im Centro histórico des Bezirks stammen größtenteils aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Iglesia San Lázaro, Rimac, Lima

Capilla del Puente, Rímac, Lima

Es gibt hier einige sehenswerte Kirchen, darunter die Capilla de Nuestra Senora del Rosario oder auch „Capilla del Puente“, mit 50 m2 die angeblich kleinste Kirche der Welt, auf dem Jirón Trujillo, der alten Inka-Straße, auf der linken Seite gleich nach der Brücke.

Teatro la Perricholi – heute ein Supermarkt

Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Stierkampf-Arena (Plaza de Toros), die größte von Lima und zugleich die ältestes des Landes und des amerikanischen Kontinents, das Kloster Convento de los Descalzos und der Cerro San Cristóbal, der Hausberg von Lima.

Rimac wird von sehr vielen Touristen besucht und ich hatte gehört, dass die Kleinkriminalität in diesem Stadtteil sehr hoch ist und dieser Bezirk als „unsicheres Stadtviertel“ eingestuft wird. Daher begnügte ich mich mit einem kleinen Rundgang, was ich im Nachhinein etwas bedaure, aber sicher ist sicher …

Jirón Trujillo, Rimac, Lima

Naturschutzgebiet Paracas

La Catedral, Paracas
Dieser Ausflug ist im Preis von Peru Hop bereits enthalten und wir treffen uns um 10:45 vor dem Hotel Freyles, wo wir auch unser Gepäck in die Aufbewahrung geben konnten. Die Abfahrt gestaltet sich zunächst aufgrund der vielen TeilnehmerInnen recht chaotisch, aber letztendlich ist in den zwei Bussen Platz für alle.
Naturschutzgebiet Paracas
Die Führung ist auf Englisch und Spanisch und wir erfahren wieder viel Interessantes über Peru im allgemeinen und Paracas im Speziellen. So zB, dass der Ort im Jahr 2007 von einem Erdboden völlig zerstört wurde und dass das Durchschnittseinkommen in Peru 300 USD beträgt, wovon ca. 100 USD für das Wohnen draufgehen.
Das Naturschutzgebiete ist eine riesige Sandwüste, die man auch mit Quads erkunden kann.
Die uralte und bereits vor hunderten Jahren hoch entwickelte Paracas-Kultur (von Quechua para-aus =Sandsturm) ist neben der Inka- und der Nazcakultur eine der drei peruanischen Hochkulturen.
Playa Roja
Der Bus hielt an drei besonders schönen Aussichtspunkten, dem 
Mirador La Catedral (ein Felsen nahe beim Ufer, auf dem sich Hunderte Pinguine tummeln), dem
Istmo de Paracas, einer Meerenge, die berühmt für die Salzgewinnung ist, und der
Playa Roja, dem „roten Strand“, wobei die Farbe auf den hohen Eisengehalt zurück zu führen ist. 
Paracas, Naturschutzgebiet

Aguas Calientes aka Machu Picchu Pueblo

Aguas Calientes

An Aguas Calientes kommt keineR vorbei, der oder die nach Machu Picchu will – außer man geht zu Fuß den Inka-Trail. Die meisten kommen allerdings per Zug – und das sind täglich Tausende Menschen. Das von Nebelwald und hohen Felswänden umgebene Dorf, das ursprünglich durch seine heißen Quellen bekannt war, lebt gut davon.

Machu Picchu – Bild am Bahnhof von Aguas Calientes

Wenn man den Bahnhof verlässt, gelangt man zunächst zu einer großen Markthalle mit den typischen Souvenirs. Die Preise sind jedoch um einiges höher, als auf ähnlichen Märkten in Cusco.

Typische Souvenirs

Atahualpa, der letzte Herrscher des Inka-Reiches

Anschließend überquert man eine Brücke und dann sieht man auf der Hauptstraße bereits kilometerlange Menschenschlangen: Alle warten auf die Busse nach Machu Picchu.

Rund um den Hauptplatz, die Plaza Manco Capac (nach dem Namen des ersten Inka-Herrschers) mit der Kirche Virgen del Carmen findet man jede Menge Restaurants, Bars und Hotels

Iglesia Virgen del Carmen, Aguas Calientes
  

Auch hier sind die Preise etwas höher als sonst üblich, aber wenn man einen Sitzplatz auf einer der Terrassen ergattern kann, lohnt es sich schon allein wegen der spektakulären Aussicht.

Plaza Manco Capac, Aguas Calientes

Machu Picchu (2)

Auch unterwegs gibt es viel zu sehen. Kurz vor der Brücke befinden sich ein Campingplatz, ein wunderschöner Botanischer Garten und ein Schmetterlingshaus.
Auch Kreuze und kleine Gedenkstätten säumen den Weg, und für den Aufstieg stärken kann man sich hier ebenfalls.
Danach wird es etwas härter und zäher. Über Serpentinen und Steinstufen schlängelt sich der Weg hinauf auf 2400 m Höhe.
Dieser Abschnitt erinnert mich, sowohl von der extrem steilen Hangneigung als auch von der Streckenlänge her an den gefürchteten O Cebreiro auf dem Spanischen Jakobsweg. Und auch die vielen Stufen sind mir nicht ganz neu …
Aber wie auch dort wird man, sobald man sich endlich hinaufgequält hat, mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt.

Souvenirs, souvenirs… (2)

Handgefertigtes auf dem Sonntagsmarkt in Pisac

Handgeflochtene oder -gewebte Bänder mit peruanischen Mustern sind ebenfalls ein schönes Mitbringsel und sie nehmen kaum Platz im Koffer oder Rucksack weg. Ganz besonders schön fand ich die langen Bänder, die man hier als Zierde um seinen Hut bindet. Ja, und die passenden Hüte gibt es natürlich auch dazu…
Bis zu 2 Tage dauert die Herstellung eines Gürtels
Für mich selbst kaufte ich einige geknüpfte Halsketten mit typischen Symbolen als Anhängern: Dem Inka- Kalender,  der Sonne, dem Inka-Kreuz. Es gibt sie in allen Farben und diversen Materialien: aus Alpaka, Ton, Halbedelsteinen uvm.

Inka-Kalender aus Alpaka-Silber mit handgeknüpfter Kette

Wer mehr auf Essbares steht, wird im Supermarkt und noch besser (und billiger) auf den Märkten fündig: Tees, Kaffee, Maca, peruanische Schokolade, Heilkräuter und Gewürze, Quinoa, Pisco und einheimische Liköre sind nur einige der vielen Köstlichkeiten.
Markt in Urubamba
Auch Sportkleidung und – schuhe fand ich preislich sehr günstig, wobei ich mir allerdings nicht sicher bin, ob es sich bei den auf den Märkten angebotenen Waren auch um Originale handelt.
Calabaza mit Bombilla
Sehr schön ist auch die peruanische Keramik, und der Mate-Becher (calabaza) samt Trinkrohr (bombilla), den ich mir in Písac zulegte, hat den Transport nach Wien auch heil überstanden.
Mate bezeichnete ursprünglich übrigens nur Tee aus den Blättern des Matestrauchs, inzwischen steht dieser Begriff aber auch für andere Teesorten, zB „Mate de Coca“ (Tee aus Coca-Blättern), „Mate de Muña“ oder „Mate de Maca“.

Callao – besser als sein Ruf

Sechs Morde pro Nacht und noch Schlimmeres. Das liest man, wenn man den Namen der Stadt Callao (zugleich eine Provinz) in eine Suchmaschine eingibt. In dieser Hafenstadt am Rande von Lima befindet sich allerdings auch der Flughafen der peruanischen Hauptstadt und so muss jede/r Peru-Reisende wohl oder übel dort durch.
Straßenabsperrungen in Callao
Ich verbrachte meine letzte Nacht und meinen letzten Tag in einer Pension in Callao, denn ich hatte nach der langen Nachtfahrt von Cusco eine Unterkunft in Flughafennähe gesucht. Am ersten Nachmittag wagte ich mich nur vorsichtig aus dem Haus, um ein paar Getränke und Lebensmittel für das Abendessen zu besorgen. Ich musste zwar eine Weile nach einem offenen Geschäft suchen und die Dame dort war zunächst ziemlich barsch und misstrauisch zu mir, doch alles verlief problemlos und ich kehrte wieder wohlbehalten nach Hause zurück.
Am nächsten Morgen beim Frühstück unterhielt ich mich mit der Besitzerin des B & B und so erfuhr ich, dass es in der Millionenstadt Callao sehr wohl Gegenden gibt, um die auch Einheimische lieber einen Bogen machen (die Zone rund um den Flughafen und das Hafengebiet), dass das Viertel, in der wir uns befanden, aber zum Glück nicht dazu gehörte und dass hier arme, aber fleißige Leute wohnten.
So machte ich am zweiten Tag recht erleichtert einen langen Spaziergang, denn ich hatte ja bis zu meinem Abflug am Abend  noch viel Zeit und konnte meine Sachen zur Aufbewahrung im Hotel lassen.
Ich entdeckte einen großen Markt, wo ich noch einige Dinge einkaufte, ging dort auch zum Friseur, besuchte mehrere Shops, eine Kirche und einen Supermarkt, und ein freundlicher Herr zeigte mir, von wo aus der Bus nach Lima ging.
Am Nachmittag brachte mich dann ein Taxi von meiner Pension direkt zum Flughafen (in Peru ist es aus Sicherheitsgründen immer besser, „sichere“ Taxis direkt über die Unterkunft zu buchen, selbst wenn es ein wenig teurer ist).
So weit mein Besuch in der berüchtigten Hafenstadt Callao, die im Grunde gar nicht so übel ist…
Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten