Sonntag in Arequipa

Iglesia de la Compañía de Jesús, Arequipa

Heute ist Sonntag und auf den Straßen ist es viel ruhiger, nicht zuletzt, da die meisten Läden (und Museen) geschlossen haben. Lebensmittelgeschäfte und Souvenirläden bilden die Ausnahme und auf den Plätzen der Altstadt tummeln sich fliegende Händler, Kunsthandwerker und Eisverkäufer. 
Queso helado
Das beliebteste Eis hier ist übrigens „Queso helado“ (Dt. „gefrorener Käse“), das hat allerdings nichts mit den Zutaten zu tun, sondern rührt von der typischen Form dieser Spezialität – einer Art Kugel – her. Das Eis wird nämlich in großen Kübeln zubereitet.
Bolognesi-Promenade entlang des Río Chili
Ich gehe die schattige Bolognesi-Promenade den Fluss entlang, teste meine neuen Schuhe und bin damit sehr zufrieden. Da die Straße nach ca. einem Kilometer abgesperrt ist, muss ich umkehren und schaue nochmals ins Stadtzentrum.
Fundo de Fierro, Arequipa
Und siehe da, heute ist der sehr schöne Innenhof des Kunsthandwerksmarktes „Fundo de Fierro“ geöffnet. Zur Erinnerung kaufe ich einer der Frauen, die draußen auf den Stiegen der Franziskuskirche sitzen um 11 Soles einen kleinen Ring aus Alpakasilber mit einem schönen blauen Naturstein ab. Dann muss ich zurück ins Hotel, denn Check-out ist um 12.
Río Chili, Arequipa
Nach einer kühlen Dusche, einem Sandwich und einem Becher Matetee fühle ich mich wieder frisch und gestärkt. Der Nachtbus von Cruz de Sur geht erst um 20 Uhr. So habe ich noch Zeit und gehe wieder in die Stadt.

Parque San Francisco
Im Park von San Francisco komme ich wieder mit einer netten Dame ins Gespräch. Sie ist Witwe, stammt aus einem Gebirgsdorf auf 3500 m Höhe, in der Gegend von Colca, und ist wie so viele andere hierher in die Stadt gekommen, um sich ihr Leben mit dem Verkauf von Handarbeiten zu verdienen, denn nach dem Tod ihres gewalttätigen Ehemannes vor mehr als 30 Jahren, war sie auf sich allein gestellt.
Ihren freien Sonntag verbringt die 72-jährige im Park in der Nähe von ihrem Arbeitsplatz. Sie wünscht sich, ebenso wie Mari aus dem Hotel, in Ihr Dorf zurück kehren zu können, doch das ist eine Frage des Geldes…

Land und Leute

Ich danke dem Himmel jeden Tag von Neuem, dass ich mich in meinem Alter noch entschlossen habe, Spanisch zu lernen. Das ist mir eine ungemeine Hilfe dabei, abseits der touristischen Highlights mit ganz normalen Menschen ins Gespräch zu kommen und auf diese Art Land und Leute kennen zu lernen.
Mein Spanisch ist noch alles andere als perfekt, aber dank der spanischen Filme und Telenovelas, die ich mir zu Hause immer im Internet anschaue, verstehe ich mittlerweile alles. Das in Peru gesprochene Spanisch ist sehr gut und die Leute freuen sich drüber, in ihrer Sprache angesprochen zu werden und über sich und ihre Heimat erzählen zu können.
Mari aus Cusco arbeitet täglich 4 Stunden hier im Hotel, wo sie für das Frühstück zuständig ist, und gibt abends Kochkurse für Touristen. So kommt sie, wie sie sagt, gut über die Runden, obwohl der durchschnittliche Monarsverdienst hier in Peru nur bei ca. 300 Euro liegt. Die Ausbildung ihrer 3 Kinder war bzw. ist ihr sehr wichtig, die jüngste Tochter hat bereits studiert, ihr Sohn betreibt in Cusco einen Kochsalon.
Enkelkinder hat sie noch keine. Die Jungen ziehen es vor, aufgrund der wirtschaftlich instabilen Lage zuzuwarten.
Auch hier ist die Flüchtlingsthematik (in diesem Fall aus Venezuela) ein Problem, das alle sehr beschäftigt, nicht zuletzt aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit im Land.
Das zweite große Problem sind die Drogen. Der Drogenmarkt ist von einheimischen und ausländischen Kartellen hart umkämpft, die Kriminalitätsrate ist in Peru sehr hoch, Gewalt an der Tagesordnung und viel Geld verschwindet in den Sümpfen der Korruption.
Andererseits ist das arme Land Peru was gesunde Ernährung, Klima- und Umweltschutz betrifft, bereits sehr weit. Doch darüber werde ich ein Andermal berichten…

Trekking Schuhe, Biennale und Van Gogh

Yanahuara, Arequipa
Die Gehsteige in Arequipa sind sehr glatt und ich wäre mit meinen heißgeliebten Sportschuhen schon ein paar Mal fast ausgerutscht. Die Sohlen sind nach einigen hundert Kilometern zu Fuß offensichtlich bereits zu abgetragen, und so heißt es für mich entweder einen Sturz mit üblen Folgen riskieren, oder neue, festere Schuhe kaufen.

Dieses Unterfangen gestaltet sich gar nicht so einfach, denn erstens habe ich die für peruanische Verhältnisse bei Frauen ungewöhnliche Schuhgröße 41 und zweitens möchte ich nicht allzu viel Geld investieren, denn zu Hause in Wien besitze ich mehrere Paare Trekkingschuhe, darunter sehr gute von Lowa.
Im schönen großen Einkaufszentrum „Real Plaza“ im Stadtteil Yanahuara, gleich in der Nähe von meinem Hotel, gibt es mehrere Sport- und Schuhgeschäfte, doch das Passende finde ich hier leider nicht.
Mercado San Camilo, Arequipa
Also gehe ich nochmals zu Fuß – wie die hiesigen Busse, bei denen der Schaffner während der Fahrt bei offener Tür irgendwelche Ortsnamen hinausschreit, funktionieren, ist mir noch immer nicht ganz klar – Richtung Mercado San Camilo, wo sich kleinere, volkstümlichere Einkaufszentren befinden.
Ich muss mehrere solcher Centros comerciales und Schuhgeschäfte abklappern, doch schließlich werde ich fündig und bekomme für 72 Soles ein paar anständige Trekking-Schuhe von einem enheimischen Hersteller, angeblich sogar aus Leder.
Sie sind zwar nicht der letzte Schrei, was Outdoor-Mode betrifft, aber bei diesem Preis kann man ruhig ein Auge zudrücken und leicht sind sie außerdem…
Kunstausstellung im Katharinenkloster

1ra Bienal D Grabado D Arequipa
Ich war jetzt schon ziemlich müde von dem langen Fußmarsch und suchte nach einem gemütlichen Plätzchen, um mich etwas auszuruhen, da stand ich plötzlich vor dem Kulturzentrum „Complejo Cultural Universidad San Agustín“, nach der Bibliothek und dem Katharinenkloster der dritte (und letztendlich auch schönste) Ort, an welchem anlässlich der Biennale Kunstwerke zu sehen waren. In diesem Fall hauptsächlich Aquarelle, Collagen und Fotografien der Nazca-Linien.

Complejo Cultural UNSA

In den begrünten Innenhöfen des selben Gebäudes, dem 1734 errichteten Casona Irribarri, befinden sich auch zwei tolle Lokale: Das Café Lautrec und das ganz dem Künstler Van Gogh gewidmete „Toro muerto“, welches allerdings geschlossen war.

Ich blieb, nachdem ich die Ausstellung bewundert hatte, noch eine Weile dort. Arequipa gefällt mir wirklich sehr gut und ich bin auch schon sehr gespannt auf meine nächsten Stationen: Ollantaytambo, Machu Picchu und Cusco.

Kirchen, Märkte und Museen

Frühstück auf der Terrasse meines Hotels in Arequipa
Heute war es wieder ein bunter Mix von Kirchen, Museen und Märkten. Alles davon war eindrucksvoll und Spaß hatte ich ebenfalls.

Gleich nach dem Frühstück (Obst, Eierspeisen, Würstchen, Brot, ein hervorragender Käse, dessen Namen ich noch herausfinden muss, frischgepresste Säfte, Kaffee und natürlich Mate-Tee) machte ich mich auf den Weg und wollte den Kunsthandwerksmarkt „Fundo el Fierro“ besuchen. 
Biblioteca Mario Vargas Llosa
Dieser war um 8:30 jedoch noch nicht geöffnet und so sah ich mich in der näheren Umgebung um und landete in der Biblioteca Mario Vargas Llosa. Hier sah ich mir bei dieser Gelegenheit eine Karikaturenausstellung an, denn es fand hier gerade die 1. Bienal de Grabado de Arequipa statt.

Iglesia de San Francisco, Arequipa

Von der schönen Bibliothek ging es über die Straße in die Franziskuskirche, eine ebenfalls sehr sehenswerte Basilika mit prachtvoller Ausstattung.

Inzwischen hatte der Markt geöffnet und wenn ich nicht nur mit einem Rucksack und einer kleinen Reisetasche unterwegs wäre, hätte ich am liebsten mein ganzes Bargeld hier gelassen. So aber hieß es standhaft bleiben und meinem Motto: „In jeder Stadt nur eine Kleinigkeit“ treu bleiben…

Außerdem wollte ich heute ja auch noch zum Mercado grande, dem Mercado San Camilo, einige Quadras (auf Deutsch Häuserblöcke) weiter, denn so werden hier die Entfernungen angegeben.

Mercado San Camilo, Arequipa

Schon gestern hatte sich einer der Träger meines (recht teuren) Cityrucksacks gelöst, daher suchte ich nach einer möglichst günstigen Alternative und fand hier auf dem Markt ein recht anständig aussehendes Modell zum Preis von 35 Soles (ca. 10 €), in den ich alles andere einpackte. 

Bei dieser Gelegenheit fragte ich auch, ob ich meinen alten Rucksack nicht irgendwo nähen lassen könnte und landete schließlich bei einem Schuster, der mir das gute Stück innerhalb von 10 Minuten – ich konnte darauf warten – um einen Pappenstiel (5 Soles) reparierte.

Außerdem deckte ich mich auf dem Markt noch mit Coca Blättern für die Reise nach Cusco ein, denn diese helfen dabei, sich in großen Höhen besser zu akklimatisieren.

Arequipa zu Fuß

Puente Grau: Blick auf den Rio Chili und den Vulkan Chachani

Arequipa, die weiße Stadt, liegt auf 2400 m Höhe am Río Chili, umgeben von drei Vulkanen, dem Chachani, dem Misti und dem Picchu Picchu, die alle zwischen 5500 und 6000 m hoch sind.
Vulkan Misti
Die Stadt hat eine Million Einwohner, das habe ich nebst vielen anderen interessanten Infos bereits von Herrn Hugo, dem Taxifahrer, erfahren, und besitzt einen wunderschönen Ortskern, dessen Hauptattraktion das Kloster Santa Catalina darstellt.
Eingang ins Monasterio Santa Catalina
Die Bezeichnung „weiße Stadt“ leitet sich von den Fassaden der Häuser aus weißem Vulkangestein ab. Dieses Material darf heute allerdings aus ökologischen Gründen nicht mehr verwendet werden.
Plaza de Armas, Arequipa
Ich mache gleich am Vormittag eine große Runde und lande schließlich am Plaza de Armas (offensichtlich heißen in Peru alle Hauptplätze so). Das historische Zentrum von Arequipa ist seit dem Jahr 2000 UNESCO Weltkulturerbe. 
Kunsthandwerksmarkt „El tumi de Oro“
Hier befinden sich die Kathedrale, ein riesiger Park mit Palmen, Springbrunnen und Bänken, Arkadendurchgänge mit zahlreichen Läden, Bars und Restaurants sowie der Kunsthandwerksmarkt Artesanias El Tumi de oro und Niederlassungen der wichtigsten Touranbieter.
Mirador de Yanahuara
Am Abend wandere ich noch zum Mirador de Yanahuara hinauf und genieße die tolle Aussicht auf die Stadt und den Vulkan Misti. Auch die Kirche San Juan Bautista in Yanahuara ist sehenswert.
Iglesia San Juan Bautista, Yanahuara

Pisco-Erzeugung Weingut El Catador

Die Hacienda El Catador, der erste Programmpunkt für heute, liegt am Rande der Bezirkshauptstadt Ica.
Pisco-Verkostung im „Catador“

„Arriba – Abajo – Al centro – Pa dentro“, nach dem 6. Gläschen Pisco, das uns zum Verkosten angeboten wurde, klappte der Trinkspruch schon recht gut, selbst auf Quechua…

Die Weine, Schnäpse und Liköre schmeckten gut und waren auch preislich recht günstig, aber ich bin ja noch ziemlich am Anfang meiner Reise und der Transport wäre mir zu riskant gewesen.

Nazca

Panamericana bei Nazca
Von Ica geht es auf schnellstem Weg, dh auf der berühmten Panamericana, ins Gebirge, zunächst noch geradeaus und später auf Serpentinen.
Wir kommen durch Dörfer mit den klingenden Namen Santa Cruz und Sacramento. Die Gegend erscheint mir selbst im Vergleich zu Kuba sehr arm und ich muss an die Motorradtagebücher des jungen Che Guevara denken, der diese Strecke zu Beginn der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts als Medizinstudent bereiste.
Nazca-Linien bei Sonnenuntergang
Nazca ist berühmt aufgrund der sogenannten Nazca Lines, deren Ursprung bis heute ungeklärt ist, jedoch aller Wahrscheinlichkeit von den Ureinwohnern, den Nazcas, geschaffen wurden und mit ihren Tier- und Pflanzensymbolen einen riesigen astronomischen Kalender darstellen.
Aussichtsturm „Torre María Reiche“
Da die Linien sehr weit auseinander liegen, müsste man ein Flugzeug nehmen, um von oben alle zu betrachten. Wir klettern stattdessen auf einen 11 m hohen Aussichtsturm, den Torre María Reiche (eine deutsche Forscherin, die sich sehr um die Erhaltung und Bekanntmachung der Geoglyphen bemühte und der zu Ehren einer der beiden Aussichtstürme benannt wurde), von wo wir zumindest drei von Ihnen sehen können: Die Hände, die Eidechse und den Baum.
Typisches Souvenir mit Inka-Kalender
Bevor wir zur Nachtfahrt nach Arequipa aufbrechen, geht es noch zum Abendessen nach Unkumayito, einem Vorort von Nazca. Die an eine Tankstelle angeschlossene Raststation erweist sich als – zwar recht günstige – Massenausspeisung. Der daran angeschlossene Minimarkt ist schlechter bestückt, als ähnliche Läden in Kuba und Kaffee gibt es überhaupt keinen. Toilettenpapier übrigens auch nicht…

Mit dem Nachtbus nach Arequipa

Mautstelle bei Nazca
Nachdem eine Gruppe von Reisenden, die einen Tag in Nazca Zwischenstation gemacht hatten, zugestiegen ist, ist es im Bus, einem Doppeldecker, sehr voll. Ich sitze in der Mitte des Busses am Fenster und habe mehr Platz, als im Flugzeug. Das ist schon einmal gut.
Abendessen in einer Autobahnraststätte. Kaffee gibt es keinen …
Gleich nach dem Stopp zum Abendessen dreht der Reiseleiter das Licht im Bus ab. Es wird ruhig und irgendwann schlafe ich ein. Hin und wieder bekomme ich mit, dass es über Serpentinen bergauf und bergab geht, doch ich schlafe wieder ein und wache erst kurz vor der Ankunft in Arequipa um 6 Uhr Früh wieder auf.
Ankunft in Arequipa
Auch hier ist alles perfekt organisiert. Die Taxis warten schon und ich bin bereits wenig später in meiner Unterkunft für die nächsten vier Tage, dem Refugio Ecológico Arequipa in Yanahuara, gleich an der Promenade des Rio Chili.
Ankunft im Refugio Ecológico, Arequipa
Gegen einen geringen Aufpreis kann ich schon in mein Zimmer, dusche mich, ziehe mich um und genieße anschließend ein ausgiebiges Frühstück auf der Dachterrasse mit einem herrlichen Ausblick auf den Vulkan Misti.
Nach der Nacht im Bus ein köstliches Frühstück

Huacachina 2

Frühstück auf der Terrasse

Morgens um 7 ist es hier ziemlich frisch. Das Frühstück – peruanischer Kaffee mit heißem Wasser zum Verdünnen, Papayasaft, 2 Spiegeleier, Brötchen mit Butter und Marmelade – wird auf der Dachterrasse serviert. Ich bin froh, dass ich meine Halbdaunenjacke dabei habe. Die Aussicht auf die Dünen ist beeindruckend und der Kaffee wärmt mich innerlich auf. Dann mache ich noch eine Runde um den See und schaue mich ein wenig im Ort um.

Kirche von Huacachina
Stadtbibliothek, Huacachina
Treffpunkt zur Weiterfahrt ist das Wild Rover Hostel, eine wirklich lässige Jugendherberge mit Pool, Bars und viel Action. Zum Schlafen ist dieser Ort eher nicht geeignet, aber sonst gefällt mir die Atmosphäre, obwohl ich sicher zu den Ältesten gehöre…
Wild Rover Hostel
Ich bestelle mir etwas (Ungesundes) zu Essen und ein Bier, genieße die Musik, das Leben und meine Freiheit und mache insgeheim bereits Pläne für meine nächste Reise…

Huacachina

Die Oase von Huacachina

Huacachina ist eine Oase inmitten höher Sanddünen, wenige Kilometer von der Bezirkshauptstadt Ica entfernt, um deren Entstehung sich zahlreiche Legenden ranken.
Die Lage ist wirklich einzigartig, und viele kommen hier her, um auf den Sanddünen Ski zu fahren oder zu snowboarden. Das ist nämlich die Hauptattraktion.

Abend am See
Wir trafen am frühen Nachmittag dort ein und wurden schon im Bus ausdrücklich vor Kriminalität gewarnt. Der Ort lebt ausschließlich vom Tourismus und das macht sich vor allem bei den Preisen bemerkbar, die von Kellnern und Verkäufern ganz willkürlich festgelegt werden und weit über den mir bisher verrechneten liegen.
Hostal Curasi, Huacachina
Ich hatte im Voraus ein Zimmer in einer einfachen Pension zu einem vernünftigen Preis gebucht. Störend war einzig eine Reisegruppe mit deutschen Senioren im Nachbarhotel, die anscheinend alle ihre Hörgeräte zu Hause vergessen hatten. Aber gut, für eine Nacht würde ich es aushalten…
Banana’s Hostel, Huacachina
Ich machte 2 Runden um den See, suchte vergeblich nach einem halbwegs gut ausgestatteten Supermarkt, trank im Garten des wirklich sehenswerten Banana’s Hostel ein Bier und einen völlig überteuerten Espresso in dem einzigen Lokal direkt am See.
Der Sonnenuntergang am See war spektakulär, aber damit hatte es sich für mich für heute, denn ich wollte das Schicksal nicht herausfordern, insbesondere, da im Ort Plakate mit Foto und Beschreibung von verschwundenen Personen hingen.
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